Kino Kaarst: Steckerlfischfiasko
23 September >> 20:00 - 22:00

Am 23. September um 17 und 20 Uhr im Kino Kaarst
Deutschland 2026, Laufzeit: 90 Min., FSK 12, Regie: Ed Herzog, Genre: Komödie, Darsteller: Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff
Der niederbayerische Dorfpolizist Franz Eberhofer, verkörpert von Sebastian Bezzel, kehrt im August 2026 mit Steckerlfischfiasko auf die Kinoleinwand zurück. Es handelt sich dabei um die mittlerweile zehnte Verfilmung der beliebten Heimatkrimi-Reihe nach den Bestsellerromanen von Autorin Rita Falk. In diesem neuen, turbulenten Fall muss der lethargische Ermittler den plötzlichen Mord am örtlichen Steckerlfischkönig aufklären. Dessen Leiche wird ausgerechnet im exklusiven Spa-Bereich des neu errichteten Niederkaltenkirchener Golfclubs aufgefunden. Während Eberhofer widerwillig zwischen versnobten Golfern ermittelt, gerät zudem ein halbseidener Volksfest-Clan ins Visier.Wie gewohnt ist der eigentliche Kriminalfall für den kultigen Dorfsheriff jedoch nur die halbe Miete. Im privaten Alltag von Franz herrscht das gewohnte, absolute Chaos, das ihn emotional und zeitlich voll fordert.
Seine Partnerin Susi, gespielt von Lisa Maria Potthoff, treibt ambitioniert ihre Kampagne für das Bürgermeisteramt voran. Gleichzeitig fordert sie vehement ein, dass Franz den gemeinsamen Sohn Paul zum Ballettunterricht bringt. Zu allem Überfluss verabschiedet sich die Oma auf Kur, weshalb Julika als neue Haushaltshilfe einzieht. Diese sorgt auf dem Hof für frischen Wind und verdreht dem Papa sowie Bruder Leopold den Kopf. Co-Ermittler Rudi Birkenberger haust derweil im Saustall und sorgt für die gewohnt schrägen Dynamiken.Unter der bewährten Regie von Ed Herzog bietet die bayerische Komödie erneut viel Slapstick und dörfliche Albernheiten. Die Kritik reagiert gemischt und bemängelt teilweise ein Humorniveau nahe der Bodengrenze, lobt aber die Spielfreude. Dennoch bleibt sich die Reihe treu und fokussiert sich stark auf die Themen Familie und Tradition. Die Kinogänger dürfen sich auf vertraute Gesichter, absurde Alltagssituationen und viel bayerisches Lokalkolorit freuen. Letztendlich verbindet der Film wie seine Vorgänger eine humorvolle Milieustudie mit einer Prise Cosy Crime. Das eingespielte Starensemble garantiert trotz aller inhaltlichen Absurditäten gewohnt charmante und leichte Kinounterhaltung.
