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SUMMARY:Meerbusch: Fotoausstellung Flora & Fauna in Nah & Fern
DESCRIPTION:Vernissage am 8. August von 15 bis 18 Uhr \nIn der Mauritius Therapieklinik hat die Kunst einen festen Platz. Seit vielen Jahren bereichern regelmäßig wechselnde Kunstausstellungen das Haus – sowohl für unsere Patientinnen und Patienten als auch für Besuchende\, Mitarbeitende und Therapeutinnen und Therapeuten. Aktuell bewegen wir uns auf unsere 70. Ausstellung zu – ein klares Zeichen für die langjährige Tradition künstlerischer Vielfalt in unserer Klinik. \nMit der kommenden Vernissage und Fotoausstellung „Flora und Fauna in Nah und Fern“ von Thomas Weiers (Kaarst)\, Klaus Stevens (Kaarst) und Horst E. Wieshoff (Oberhausen) setzt sich diese Tradition fort und lädt dazu ein\, die Schönheit der Natur aus neuen Blickwinkeln zu entdecken.  \nDie Ausstellung „Flora und Fauna in Nah und Fern“ von Thomas Weiers\, Klaus Stevens und Horst E. Wieshoff präsentiert die faszinierende Vielfalt der Natur – von heimischen Pflanzen und Tieren bis hin zu beeindruckenden Motiven aus aller Welt. Mit viel Geduld\, einem geschulten Blick und Gespür für den richtigen Moment halten die Fotografen einzigartige Augenblicke fest und lassen die Schönheit der Natur erlebbar werden. \n\nAusstellungszeitraum: 8. August bis 30. Oktober\nVernissage: 8. August\, 15–17 Uhr\nEintritt: frei\nDie Mauritius Therapieklinik verfügt über einen großen gebührenpflichtigen Parkplatz direkt am Haupteingang.
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SUMMARY:Kino Kaarst: Eine Krankheit wie ein Gedicht
DESCRIPTION:Am 20. Oktober nur um 18 Uhr \nSondervorstellung im Rahmen der „Woche der seelischen Gesundheit“ \nDeutschland 2026; Regie: Jelena Ilić; Länge: 85. Min.; FSK: ab 12 Jahren: Darsteller: Sladjana Ilić\, Detlef Kissel\, Jelena Ilić; Genre: Dokumentarfilm \n \n„Drogeninduzierte\, chronifizierte schizoaffektive Psychose des manischen Formenkreises\, Typ polytox\, kein Morphintyp” – so lautet die Diagnose meines Vaters.Übersetzt heißt das: Er durchlebt immer wieder denselben Kreislauf. Psychosen reißen ihn aus der Realität\, Klinikaufenthalte holen ihn zurück\, danach folgt die depressive Scham. Während dieser Psychosen ist er unberechenbar und lebt seine Gewalt offen aus\, auch gegen die Menschen in seinem Umfeld. Für mich ist er jedoch nicht nur ein Täter\, dessen Taten ich zutiefstverurteile\, sondern auch ein Mensch\, den ich liebe und ein Künstler\, den ich bewundere.In Fotografien\, Malereien und Skulpturen hat er die Welt seiner Psychosen festgehalten. Auch unsere Beziehung findet ihren Ausdruck in der Kunst: in einem gemeinsamen Comicbuch\, dessen Seiten wir abwechselnd mit Zeichnungen füllen. Er kämpft gegen sich selbst\, gegen seine Krankheit und gegen ein System. Und ich an seiner Seite.\nDer mehrfache Publikumspreisgewinner EINE KRANKHEIT WIE EIN GEDICHT erzählt mit Wärme\, Humor und großer visueller Kraft von umgekehrten Eltern-Kind-Rollen\, der Poesie im Chaos und dem Durchdringen einer Krankheit. \nR E G I E K O M M E N T A R\nWährend andere Väter Anwälte oder Lehrer sind\, baut mein Vater in der forensischen Psychiatrie an einem Dinosaurier. Weil er als Gefahr für sich und andere gilt – auch für sein Umfeld – wurde ihm vor fünf Jahren die Freiheit entzogen. Früher hieß es\, er sei im Urlaub\, später war es die Psychiatrie und heute ist es die Forensik. Eine Karriere entgegen der Norm. Trotzdem ist er nicht nur ein kranker Mann\, sondern auch mein Vater. Wir teilen nicht nurdie gleiche Nase\, sondern auch denselben Humor und haben ein enges Verhältnis\, das trotzder Wut und Angst über all die Jahre geblieben ist. Wir trinken viel zu starken Tee\, chicken uns selbst gezeichnete Comics hin und her oder sitzen in viel zu kleinen Räumen. Manchmal interviewe ich ihn mit einem Stock als Mikrofon\, manchmal sagt er kluge Sätze genau in dem Moment\, in dem ich nicht auf Aufnahme gedrückt habe. Und gerade weil wir uns so gut verstehen\, würde ich mir wünschen\, dass er für immer in der Forensik bleibt – an einem geschützten Ort\, der auf ihn und damit auch auf uns Acht gibt. Der Film ist mein Versuch\, ihm neu zu begegnen – nicht nur als Patienten\, sondern als meinem Vater. Die Kamera schafft Abstand und bringt uns gleichzeitig näher zusammen. Zwischen Angst\, Zärtlichkeit und absurden Momenten entsteht eine Geschichte\, die wir gemeinsam erzählen: Die Geschichte eines kranken Verbrechers\, der langsam wieder zu einem Vater wird – und von einer Tochter\, die hofft\, irgendwann keine Angst mehr vor ihm haben zu müssen. Wärme\, Humor und großer visueller Kraft von umgekehrten Eltern-Kind-Rollen\, der Poesie imChaos und dem Durchdringen einer Krankheit.
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LOCATION:Kino Kaarst\, Am Schulzentrum 16\, Kaarst\, NRW\, 41564
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