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SUMMARY:Kino Kaarst: Chéri\, ich komme – Die Erfindung der Lust
DESCRIPTION:Am 19. August um 17 und 20 Uhr im Kino Kaarst \nFrankreich 2026\, Genre: Komödie\, Romanze\, Biografie; Laufzeit: 89 Min.\, FSK 12\, Regie: Reem Kherici\, Darsteller: Alexandra Lamy\, François Cluzet\, Mitty Hazanavicius\, u.a. \nFanny und Tom sind seit über 20 Jahren glücklich verheiratet. Tom\, ein Ingenieur mit Perfektionismus-Passion\, tüftelt am liebsten an Erfindungen. Doch weder seine im Dunkeln leuchtenden Hausschuhe noch das Kreditkartenglücksrad haben es zum Prototypen geschafft. Die Familienkasse ist leer\, das Haus samt geliebter Werkstatt soll verkauft werden. Es könnte insgesamt besser laufen\, als ihm eines Tages Fanny ein Geheimnis anvertraut: sie hatte noch nie in ihrem Leben einen Orgasmus. Inspiriert von ihrer extrem engagierten Sexualtherapeutin will sie das nun dringend ändern und entsprechend ins Training einsteigen. Tom ist schockiert\, doch was folgt\, ist keine Krise\, sondern ein Pakt. Der Ingenieur nimmt die Sache selbstverständlich persönlich – und wörtlich. Er will ein Gerät entwickeln\, das die weibliche Lust zelebriert. Doch dafür braucht er seine Frau\, die die Richtung vorgibt. Was als absurde Idee beginnt\, wird zu einer abenteuerlichen Expedition zweier Komplizen im Auftrag der Libido: Fanny und Tom forschen\, lachen\, scheitern\, streiten\, flüchten vor der Polizei\, klauen ihrer Tochter den gesamten Drogenvorrat und entdecken einander und ihre Liebe völlig neu. Gemeinsam entwickeln sie ein Objekt\, das Geschichte schreiben wird. \nZwanzig Jahre Ehe\, eine Liebe\, die trägt – und ein Geheimnis\, das alles verändert. Nach einer wahren Geschichte legt die Regisseurin Reem Kherici\, Fachfrau für französische Publikumshits\, einen Komödienkracher hin\, dem ein echter Coup gelingt: jenseits von Vulgarität erzählt CHÉRI\, ICH KOMME! – DIE ERFINDUNG DER LUST sehr empfindsam und dennoch voller Humor von der Erneuerungskraft der Liebe. Eine sehr bewegende und hinreißend witzige Geschichte über eine große Liebe\, die sich traut\, Fragen zu stellen – und ein Paar\, das bereit ist\, neue Antworten zu finden.
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SUMMARY:Kino Kaarst: Meine Freundin Conni – Abenteuer mit Kranich Klaus
DESCRIPTION:Am 19. August um 14 Uhr im Kino Kaarst \nDeutschland 2026; Genre: Abenteuerfilm\, Trickfilm\, Komödie\, Kinderbuchverfilmung\, Tierfilm; Regie: Dirk Hampel\, Raquel Conde Viera; Laufzeit: 76 Min.; FSK: ab 6 Jahren;  \nDer am 14. Mai 2026 gestartete Animationsfilm „Meine Freundin Conni – Abenteuer mit Kranich Klaus“ bringt die beliebte Kinderbuchfigur zurück auf die große Leinwand. Die Geschichte des neuen Familienabenteuers beginnt mit einer großen Aufbruchsstimmung im Hause Klawitter. Connis Eltern verreisen gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Jakob zu einem Besuch bei Onkel Albert. Das blonde Mädchen bleibt jedoch zu Hause\, da sie auf keinen Fall die Geburtstagsparty ihrer Freundin Semire verpassen möchte. Damit sie und Kater Mau nicht einsam sind\, passt ihr liebevoller Opa Willi in dieser Zeit auf sie auf. Zudem ist die Freude groß\, weil ihre besten Freunde Anna und Simon für eine Übernachtung vorbeikommen dürfen. Die gemütliche Pyjamaparty im improvisierten Matratzenlager nimmt jedoch mitten in der Nacht eine völlig unerwartete Wendung. Ein verletzter\, flugunfähiger Kranich landet plötzlich im Garten und sucht Schutz bei den überraschten Kindern. Die mitfühlende Conni nimmt den großen Vogel\, den die Gruppe kurzerhand auf den Namen Klaus tauft\, sofort in Pflege. Schon bald bricht Hektik aus\, da der Zugvogel dringend Anschluss an seinen nach Süden ziehenden Schwarm finden muss. Erschwert wird die Tierrettung durch den mürrischen\, extrem spießigen Nachbarn Herrn Oswald. Dieser sorgt sich penibel um seinen ordentlich gepflegten Rosengarten und versucht\, den gefiederten Gast zu vertreiben. Unterstützung erhalten die Kinder glücklicherweise von der engagierten Tierschützerin Renata sowie der Polizistin Selena. Diese helfen den Freunden dabei\, den lädierten Flügel zu versorgen und den Peilsender des Tieres zu überprüfen. Kater Mau und Freundin Anna sind anfangs allerdings mäßig begeistert\, dass sich plötzlich alles nur noch um Klaus dreht. Die abenteuerliche Reise schweißt die Kinder jedoch eng zusammen und vermittelt wichtige Werte wie Zusammenhalt und Naturverbundenheit. Regisseur Dirk Hampel inszeniert die Bestseller-Adaption in einem kindgerechten\, angenehm ruhigen Erzähltempo. Das Drehbuch für das 79-minütige Kinoerlebnis verfassten die Autoren Oliver Huzly und Sven Severin. Dank der FSK-Freigabe eignet sich der farbenfrohe Zeichentrickfilm perfekt für den allerersten Kinobesuch von Kleinkindern. Das spannende Naturabenteuer begeistert vor allem das jüngste Publikum.\nSiehe auch hier: https://www.kinderfilmwelt.de
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SUMMARY:Kino Kaarst: The Piano Tuner
DESCRIPTION:Am 12. August um 17 und 20 Uhr im Kino Kaarst \nUSA 2026; Genre: Thriller\, Musikfilm\, Romantidrama; Regie: Daniel Roher; Laufzeit: 109 Min.; FSK: ab 12 Jahren;  \nDie überaus sensiblen Fähigkeiten eines hoch talentierten Klavierstimmers lassen ihn eine unerwartete Begabung zum Knacken von Tresoren entdecken – was sein Leben total auf den Kopf stellt. Mit seinem Spielfilmdebüt eröffnet uns Daniel Roher\, der Oscar©-prämierte Regisseur von »Nawalny«\, eine Welt voller ungeahnter Möglichkeiten in einem sehr speziellen Beruf und lässst uns das Talent des aufstrebenden Stars Leo Woodall entdecken\, an der Seite seines Mentors – verkörpert von niemand Geringerem als Dustin Hoffman. \nTHE  PIANO  TUNER  erzählt  die  Geschichte  von  Niki  White  (Leo  Woodall)\,  einem hochbegabten  Klavierstimmer  mit  absolutem  Gehör.  Nachdem  seine  einst vielversprechende Musikkarriere ein abruptes Ende fand\, zieht er gemeinsam mit seinem eigenwilligen\, aber charmanten Mentor Harry (Dustin Hoffman) von Auftrag zu Auftrag durch die ehrwürdigen Konzertsäle\, luxuriösen Apartments und wohlhabenden Viertel New Yorks. Dabei begegnet beiden eine Vielzahl exzentrischer Kund*innen – aber auch Ruthie (Havana Rose  Liu)\,  eine  ambitionierte  Kompositionsstudentin\,  die  sowohl  Nikis  musikalisches  als auch moralisches Selbstverständnis zunehmend herausfordert. Als der Sicherheitsprofi Uri (Lior Raz) erkennt\, dass sich Nikis sensible Hörfähigkeit nicht nur zum Stimmen von Instrumenten\, sondern auch zum Knacken von Tresoren eignet\, macht er ihm ein verlockendes Angebot. Von der Aussicht auf schnelles Geld getrieben\, hofft Niki\, damit Harry und dessen Frau Marla (Tovah Feldshuh) in ihrer finanziellen Not zu helfen und die Kosten für Harrys medizinische Behandlung zu decken. Doch je tiefer er in Uris gefährliche Unterwelt hineingezogen wird\, desto mehr gerät auch seine Beziehung zu Ruthie unter Druck. In einem Dilemma zwischen Loyalität\, Schuld und Verlangen muss Niki sich bald entscheiden\, wer er sein will. 
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SUMMARY:Kino Kaarst: Ingeborg Bachmann – Jemand der ich mal war
DESCRIPTION:Am 5. August um 17 und 20 Uhr im Kino Kaarst \nDeutschland\, Österreich 2026; Genre: Dokumentarfilm\, Biopic\, Drama; Regie: Regina Schilling; Laufzeit: 98 Min.; FSK: ab 6 Jahren;  \nIn einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen\, Archivschätzen\, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten\, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan\, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene\, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND\, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt\, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert\, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt. \nSandra Hüller bringt uns eine Ingeborg Bachmann nahe\, die auf ein großes\, reifes Werk zurückblickt. Es ist das Jahr 1973\, die Publikation von „Malina“ liegt zwei Jahre zurück\, seitdem hat Bachmann zwar Auszeichnungen erhalten\, Interviews gegeben\, einen weiteren Erzählband veröffentlicht\, aber sie hat keine Balance\, keine stabile Identität als Künstlerin\, als Frau. Sie lebt in Rom und denkt an Wien. Ihre Wohnung ist Zuflucht und Gefängnis zugleich. Explizit vermeidet der Film\, den Tag\, den wir mit ihr verbringen\, zum letzten Tag ihres Lebens zu machen. Über ihren Tod wurde genug spekuliert.
URL:https://kunst-kaarst.de/kino/kino-kaarst-ingeborg-bachmann-jemand-der-ich-mal-war-2/
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SUMMARY:Kino Kaarst: Jazzy - Chaos im Regenwald
DESCRIPTION:Am 5. August um 14 Uhr im Kino Kaarst \nGroßbritannien\, USA\, Frankreich 2024; Genre: Abenteuerfilm\, Trickfilm\, Komödie\, Kinderfilm; Regie: Tim Harper; Laufzeit: 87 Min.; FSK: ab 6 Jahren;  \nIm neuen Animationsfilm „Jazzy – Chaos im Regenwald“ leiht die 28-jährige Schauspielerin und Sängerin Lina Larissa Strahl der titelgebenden Hauptfigur ihre dynamische Stimme. Das bewegende Werk\, welches von Hollywood-Star Leonardo DiCaprio produziert wurde\, thematisiert die Zerstörung des Regenwaldes durch die Augen eines jungen Orang-Utan-Mädchens. Nachdem Jazzy ihre Heimat und ihre Eltern durch einen verheerenden Waldbrand verloren hat\, wächst sie in einem Reservat auf. Dort lernt sie\, mithilfe von Gebärdensprache und einem Sprachroboter direkt mit den Menschen zu kommunizieren und appelliert an sie\, die Umweltzerstörung zu stoppen. Auf einer anschließenden\, abenteuerlichen Suche nach ihren Eltern entdeckt die mutige Affendame sowohl die Schönheit als auch die akute Gefährdung der Welt außerhalb des Reservates. Synchronsprecherin Lina Larissa Strahl\, bekannt aus der „Bibi & Tina“-Filmreihe\, schätzt an dem Projekt besonders\, dass es drängende ökologische Krisen trotz der aktuell schweren Weltlage auf eine spielerische Art und Weise ins Bewusstsein der Zuschauer rückt. Auch privat beschäftigt sich die Niedersächsin intensiv mit dem Umweltschutz\, gibt jedoch offen zu\, wie schwer es ist\, im Alltag die richtige Balance bei Themen wie Ernährung oder Reisen zu finden; so lockerte sie zuletzt ihre eigene\, strikt vegane Lebensweise\, um sich selbst weniger unter Druck zu setzen.\nWeitere Filminfos hier:  https://www.kinderfilmwelt.de
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SUMMARY:Kino Kaarst: Hallo Betty
DESCRIPTION:Am 29. Juli um 17 und 20 Uhr im Kino Kaarst \nSchweiz 2025; Genre: Drama\, Komödie\, Biografie; Regie: Pierre Monnard; Laufzeit: 110 Min.; FSK: ab 6 Jahren; Darsteller: Sarah Spale\, Martin Vischer\, Rabea Egg u.a. \n1956 erfindet die schüchterne Werbetexterin Emmi Creola (Sarah Spale) im Rahmen einer Kampagne für Speiseöl die Kunstfigur Betty Bossi – und trifft damit den Nerv der Zeit. Aus einer Marketingidee wird die „Köchin und Hausfrau der Nation“\, aus Emmi eine unfreiwillige öffentliche Figur. Denn die Schweiz liebt Betty – und verlangt bald ein echtes Gesicht. Emmi schlüpft widerwillig in die Rolle ihrer eigenen Erfindung und wird selbst zur gefeierten Koch-Ikone. Doch der Erfolg fordert seinen Preis: In einer von Männern dominierten Branche muss sie sich behaupten\, während sie zugleich versucht\, den Erwartungen als Ehefrau und Mutter gerecht zu werden.\nWer hat’s erfunden? In der Schweiz gilt Betty Bossi seit Ende der 50er Jahre bis heute als „Köchin und Hausfrau der Nation“. Dabei existiert Betty gar nicht wirklich\, sie war die geniale Idee einer Werbetexterin\, die auf diesem Weg den Speiseöl-Umsatz eines Kunden erhöhen wollte. Anno 1956 gelingt Emmi Creola dieser umwerfende PR-Coup. Die Kochgeister\, die sie rief\, wird Emmi nicht mehr los. Weil immer mehr Menschen ihre Betty lieben\, muss die zurückhaltende Werbetexterin die erdachte Fake-Figur real verkörpern. Das neue Leben als ruhmreiche Koch-Ikone im Rampenlicht hat freilich so seine Schattenseiten. Humorvoll gewürzt und mit nostalgischem Retro-Charme serviert\, zeichnet diese wahre Emanzipationsgeschichte ein bewegendes Sittengemälde jener Zeit. Kino und Kochen sind seit jeher ein gutes Rezept für Unterhaltung der bekömmlichen Art.\nTV-Kochshows boomen auf allen Kanälen\, Fernsehköche haben längst Promi-Status\, Dschungel-Camp und Co. inklusive. In der guten alten Medien-Mahlzeit war alles anders. Clemens Wilmenrod\, der Pionier\, brachte in den 50er Jahren den „Toast Hawaii“ in die deutschen Küchen. Ausgebildeter Koch war er gar nicht\, sondern Schauspieler. Ganz ähnlich ging es in der Schweiz zu. Dort erfindet anno 1956 die Werbetexterin Emmi Creola (Sarah Spale) eine kluge Hausfrau namens Betty Bossi. Mit deren Rezepten im Zeitungsformat soll der Umsatz von Speiseöl gesteigert werden. Pech nur\, dass bei Emmi die kulinarische Kompetenz auf sehr niedriger Stufe köchelt. Ihr Rösti-Rezept der ersten Ausgabe gerät zum Flop. Zum Glück findet sich alsbald eine clevere Komplizin\, die nicht nur für köstliche Kreationen nach italienischer Art sorgt\, sondern zudem „gelingsichere Rezepte“ verspricht.\nDer PR-Coup gelingt\, Betty Bossi avanciert zur Köchin und Hausfrau der Nation. Sogar eigene Supermärkte mit ihrem Namen werden eröffnet. Doch bald verlangen die Fans nach der echten Betty. Die Fake-Köchin muss zum Leben erweckt werden. Und so schlüpft Werbetexterin Emmi in die Rolle ihrer erfundenen Kunstfigur. Das Leben als Kultfigur gerät zur Tortur für die dreifache Mutter. Sie muss neben der Karriere noch die Familie versorgen. Das bisschen Haushalt ist doch nicht so schwer\, sagt ihr Mann. Zumal er ihr die neuesten technischen Errungenschaften in die Küche stellt. Die große Beziehungskrise droht\, als Papi sich um die Kinder kümmern soll\, weil Mutti immer mehr Erfolge feiert. „Sie sind doch schon verheiratet. Weshalb arbeiten Sie denn noch?“ zischt eine Kollegin. „Frauen\, die arbeiten\, sind keine guten Mütter“\, bekommt der Familienvater von seinem Chef zu hören.
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SUMMARY:Kino Kaarst: Hallo Betty
DESCRIPTION:Am 29. Juli um 17 und 20 Uhr im Kino Kaarst \nSchweiz 2025; Genre: Drama\, Komödie\, Biografie; Regie: Pierre Monnard; Laufzeit: 110 Min.; FSK: ab 6 Jahren; Darsteller: Sarah Spale\, Martin Vischer\, Rabea Egg u.a. \n1956 erfindet die schüchterne Werbetexterin Emmi Creola (Sarah Spale) im Rahmen einer Kampagne für Speiseöl die Kunstfigur Betty Bossi – und trifft damit den Nerv der Zeit. Aus einer Marketingidee wird die „Köchin und Hausfrau der Nation“\, aus Emmi eine unfreiwillige öffentliche Figur. Denn die Schweiz liebt Betty – und verlangt bald ein echtes Gesicht. Emmi schlüpft widerwillig in die Rolle ihrer eigenen Erfindung und wird selbst zur gefeierten Koch-Ikone. Doch der Erfolg fordert seinen Preis: In einer von Männern dominierten Branche muss sie sich behaupten\, während sie zugleich versucht\, den Erwartungen als Ehefrau und Mutter gerecht zu werden.\nWer hat’s erfunden? In der Schweiz gilt Betty Bossi seit Ende der 50er Jahre bis heute als „Köchin und Hausfrau der Nation“. Dabei existiert Betty gar nicht wirklich\, sie war die geniale Idee einer Werbetexterin\, die auf diesem Weg den Speiseöl-Umsatz eines Kunden erhöhen wollte. Anno 1956 gelingt Emmi Creola dieser umwerfende PR-Coup. Die Kochgeister\, die sie rief\, wird Emmi nicht mehr los. Weil immer mehr Menschen ihre Betty lieben\, muss die zurückhaltende Werbetexterin die erdachte Fake-Figur real verkörpern. Das neue Leben als ruhmreiche Koch-Ikone im Rampenlicht hat freilich so seine Schattenseiten. Humorvoll gewürzt und mit nostalgischem Retro-Charme serviert\, zeichnet diese wahre Emanzipationsgeschichte ein bewegendes Sittengemälde jener Zeit. Kino und Kochen sind seit jeher ein gutes Rezept für Unterhaltung der bekömmlichen Art.\nTV-Kochshows boomen auf allen Kanälen\, Fernsehköche haben längst Promi-Status\, Dschungel-Camp und Co. inklusive. In der guten alten Medien-Mahlzeit war alles anders. Clemens Wilmenrod\, der Pionier\, brachte in den 50er Jahren den „Toast Hawaii“ in die deutschen Küchen. Ausgebildeter Koch war er gar nicht\, sondern Schauspieler. Ganz ähnlich ging es in der Schweiz zu. Dort erfindet anno 1956 die Werbetexterin Emmi Creola (Sarah Spale) eine kluge Hausfrau namens Betty Bossi. Mit deren Rezepten im Zeitungsformat soll der Umsatz von Speiseöl gesteigert werden. Pech nur\, dass bei Emmi die kulinarische Kompetenz auf sehr niedriger Stufe köchelt. Ihr Rösti-Rezept der ersten Ausgabe gerät zum Flop. Zum Glück findet sich alsbald eine clevere Komplizin\, die nicht nur für köstliche Kreationen nach italienischer Art sorgt\, sondern zudem „gelingsichere Rezepte“ verspricht.\nDer PR-Coup gelingt\, Betty Bossi avanciert zur Köchin und Hausfrau der Nation. Sogar eigene Supermärkte mit ihrem Namen werden eröffnet. Doch bald verlangen die Fans nach der echten Betty. Die Fake-Köchin muss zum Leben erweckt werden. Und so schlüpft Werbetexterin Emmi in die Rolle ihrer erfundenen Kunstfigur. Das Leben als Kultfigur gerät zur Tortur für die dreifache Mutter. Sie muss neben der Karriere noch die Familie versorgen. Das bisschen Haushalt ist doch nicht so schwer\, sagt ihr Mann. Zumal er ihr die neuesten technischen Errungenschaften in die Küche stellt. Die große Beziehungskrise droht\, als Papi sich um die Kinder kümmern soll\, weil Mutti immer mehr Erfolge feiert. „Sie sind doch schon verheiratet. Weshalb arbeiten Sie denn noch?“ zischt eine Kollegin. „Frauen\, die arbeiten\, sind keine guten Mütter“\, bekommt der Familienvater von seinem Chef zu hören.
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LOCATION:Kino Kaarst\, Am Schulzentrum 16\, Kaarst\, NRW\, 41564
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SUMMARY:Fotoausstellung
DESCRIPTION:„Fokus Natur“  Flora und Fauna in der Region  \nFotos von Klaus Stevens Kaarst \nKontakt: \nmail: klaus.stevens@email.de\nmobil: +49 15256194110\nweb: kunst-kaarst.de\nFacebook: https://www.facebook.com/klaus.stevens.50/\nInstagramm: https://www.instagram.com/stevenskaarst/ \n 
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