2026-08-17T00:00:00+02:00
Lade Veranstaltungen

Am 30. September um 17 und 20 Uhr im Kino Kaarst

Land: Deutschland, Polen, Italien, Frankreich, Großbritannien 2026, Laufzeit: 82 Min., Genre: Drama, Historiendrama (Historienfilm) und Biopic, Regie: Pawel Pawlikowski, Darsteller: Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl, u.a.

Kurzfassung: Das Drama in Schwarzweiß-Bildern stellt den deutschen Schriftsteller Thomas Mann und seine Tochter Erika in den Mittelpunkt, die gemeinsam ins Nachkriegsdeutschland zurückkehren. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges im Jahr 1949 reist der weltbekannte Schriftsteller Thomas Mann gemeinsam mit seiner Tochter Erika zurück nach Deutschland. Mehr als 15 Jahre hat er im Exil verbracht. In Frankfurt am Main und im sowjetisch besetzten Weimar erhält er den Goethepreis und soll Reden zum 200. Geburtstag des Dichters halten. In einem schwarzen Buick starten sie in der Trizone und durchqueren das vom Zweiten Weltkrieg zerstörte Land in Richtung Weimar. Als Vater und Tochter die tragische Nachricht vom Suizid Klaus Manns erreicht, der Sohn von Thomas Mann und jüngere Bruder von Erika, versuchen sich beide gegenseitig Trost zu spenden. Den Schmerz lindert auch Thomas’ und Erikas gemeinsame Liebe zur Kunst.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.
Nach dem Oscarprämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.

Go to Top